Es war einmal ein Leuchtturm auf der Suche nach Licht. Mit seinem Lichtstrahl überflog er die Landschaft auf der Suche nach Licht, ohne jedoch zu erkennen, dass das, womit er sucht, Licht IST. Sein Lichtstrahl fiel auf verschiedene Objekte, die das Licht reflektierten, und der Leuchtturm sagte: "Ah, ich habe es gefunden! Das ist Licht!" ohne zu bemerken, dass er selbst das Licht spendete. Allmählich erkannte der Leuchtturm, dass das Licht der materiellen Objekte nicht permanent da war, und er setzte seine Suche nach der ultimativen Lichtquelle fort.
Eines Tages entdeckte er einen anderen Leuchtturm - und war im Licht des anderen Leuchtturms gebadet. "Das ist es!" So viel Licht hatte er noch nie zuvor wahrgenommen und er verliebte sich in den anderen Leuchtturm. Da er immer noch nicht erkannte, dass er selbst eine Lichtquelle war, wurde er abhängig vom Licht des anderen Leuchtturms. Und jedes Mal, wenn der andere Leuchtturm seinen Lichtstrahl anderswo hinstrahlte, vermisste er die Wärme, fühlte sich kalt und schlecht.
Endlich machte ihn ein Meister darauf aufmerksam, dass das, was er suchte, er bereits war. Das Instrument, mit dem er suchte, war genau das, was er suchte. Der Meister drückte es so aus: "Gott kann nicht verstanden werden, denn Gott ist das, was versteht".
Der Leuchtturm bemerkte sein eigenes Licht und gewann die Fähigkeit, seinen Lichtstrahl bewusst auszurichten, die Stärkegrade zu verändern und auch sich selbst anzustrahlen. Er war erleuchtet.
Alles ist verbunden Wenn wir das so erkennen und als unsere innere Wahrheit bekennen, dann ist und wird unser Handeln ganz klar, wir ändern uns und es bleibt nichts mehr so wie es war.
Wenn wir diese Wahrheit aussprechen und somit die bestehenden Mauern einbrechen, dann erfordert das Kraft und Mut und gleichzeitig wissen wir, es ist wichtig und gut.
Die Wahrheit, die uns unser Herz zeigt, ist das, was wir brauchen, um in das Leben als Ganzes einzutauchen.
Wir leben oft nur Teile und schränken uns ein, wir halten uns damit oft selbst klein.
Doch die Schöpfung hat etwas anderes mit uns vor und öffnet uns das Tor, um unsere Ganzheit zu leben und um nach dem Besten und Höchsten zu streben.
Alle Erkenntnisse sind Puzzlesteine, die erst jeder für sich alleine sortieren und an den richtigen Platz setzen muss, damit in seinem Herz das richtige Bild entstehen kann.
Ist das getan, bringt uns die Kraft der Gemeinschaft voran.
Wir erkennen den Wert unserer eigenen Gedanken und überwinden immer mehr unsere eigenen Schranken und sehen überall die Göttlichkeit und empfinden tiefe Dankbarkeit.
Jeder einzelne Schritt ist wichtig und genau wo wir sind, sind wir richtig, denn diese Plätze wurden vor langer Zeit vergeben, schon lange vor diesem Leben. Alles hat seinen Platz und seinen Plan und wenn jeder sich einbringt, dann kann alles
was denkbar und fühlbar ist Wirklichkeit werden,
dass heißt, wir holen den Himmel auf Erden.
- Gisela Prölß "Gedanken, die Herz und Seele berühren" -
Michelangelo wurde einmal gefragt, wie es käme, daß er so wunderbare Werke schaffen könne. »Es ist ganz einfach«, antwortete er. »Wenn ich einen Marmorblock betrachte, sehe ich die Skulptur darin. Ich muß nur noch das entfernen, was nicht dazugehört.« Der Meister sagt: »In jedem von uns steckt ein Werk, das darauf wartet, geschaffen zu werden. Es ist der Mittelpunkt unseres Lebens, und wenn wir uns auch noch so sehr betrügen, so wissen wir doch, wie wichtig es für unser Glücklichsein ist. Meist ist dieses Kunstwerk unter jahrelangen Ängsten, Schuldgefühlen und Unentschlossenheit verschüttet. Doch wenn wir beschließen, alles wegzuräumen, was nicht dazu gehört, wenn wir nicht an unseren Fähigkeiten zweifeln, dann können wir die Aufgabe erfüllen, die uns bestimmt wurde. Dies ist die einzig mögliche Art, ehrenhaft zu leben.«
Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.
Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer uns selbst.
Wir aßen Kekse, bestrichen die Brote dick mit Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.
Wir hatten Freunde!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns…
Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.
Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!
So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen!
Und DU, gehörst DU auch dazu?
Herzlichen Glückwunsch!
Es war einmal eine klitzekleine Schraube, ein Schräubchen bloß. Sie war in ein großes Schiff eingebaut. Und sie hielt zusammen mit vielen anderen Schrauben, auch wesentlich größeren, eine schwere Stahlplatte fest an ihrem Ort.
Eines Tages wurde die kleine Schraube locker.
Und sie dachte sich: "Was soll's? Wozu soll ich weiter halten? Ob ich da bin oder nicht, ist ja egal! Auch ohne mich wird die Stahlplatte bombenfest halten. Dafür sorgen schon die vielen anderen Schrauben.
Und so strengte sich die kleine Schraube nicht mehr an, widerstand dem Stampfen des Schiffs-Diesels immer weniger, lockerte sich mehr und mehr und war drauf und dran abzufallen und auf den finstren Grund des abgrundtiefen Ozeans zu sinken.
Als aber die anderen Schrauben merkten, dass die kleine Schraube aufgeben wollte, da riefen sie ihr zu: "Mach das bloß nicht! Wenn du fehlst, dann werden die Schwingungen noch mehr übertragen, sie werden sich noch mehr aufschaukeln, noch mehr Schrauben werden locker, die Platte könnte sich lockern oder gar abfallen, und am Schluss könnte sich, Gott behüte, das ganze Schiff auflösen! Oder es würde verschrottet werden. Und wir alle wären in Gefahr. Bleib! Halte fest!"
So riefen alle Bauteile des Schiffes; die Schrauben, die Muttern, die Gummi-Dichtungen, die Platten, die Spanten, die Schiffs-Schrauben, die Ruder, das Radar-Gerät, die Kojen, die Bullaugen der kleinen Schraube zu: "Tu es nicht! Wenn du fehlst, sind wir am Ende womöglich alle verloren! Wir brauchen dich!"
Als die kleine Schraube das hörte, wurde sie wieder stärker, und zog an. Und das Schiff schwimmt noch heute auf dem weiten, azurblauen Ozean.
Optimisten sind seltsame Wesen. Wenn das Land voller Disteln steht, finden sie immer noch irgendwo eine Blume. Wenn alles verdorrt und zur Wüste geworden ist, sind sie die seltenen Vögel, die eine Oase aufspüren.
Diese Worte haben mich heute erreicht und mich sehr bewegt:
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste.
Heute habe ich ein Video von "Britains Got Talent 2009" gesehen. Die dortige Teilnehmerin Susan Boyle, die es übrigens bis zum Finale der Talentshow geschafft hat, hat mich mit Ihrer Stimme verzaubert und berührt. Beachtenswert finde ich die Reaktion des Publikums und der Jury bevor Susan Boyle beginnt zu singen, dann die Reaktion während ihres so wundervollen Gesangs und die Worte der Jury an Susan Boyle danach.
Meiner Meinung nach ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass wenn die Seele der Menschen berührt wird, dass der verurteilende Verstand aussetzt und Alles in einem anderen Licht er.scheinen lässt, wie auch unseren Mitmenschen.