Das Gesetz der Wahrheit - Ein Schlüssel für Dein Leben
Erstellt von: Martin
in Community Blog
am Jun 09, 2011
"Lügen haben kurze Beine", "Die Sonne bringt es an den Tag" - Wer kennt sie nicht, diese beiden Sprichwörter! Die meisten von uns lächeln vermutlich darüber, tun sie diese Sätze doch als Drohungen der Eltern ab, die lediglich dazu dienten, uns in unserer Kindheit besser unter Kontrolle haben zu können. Doch es steckt weit mehr dahinter, als bloß ein Machtmittel der Eltern, denn:
Das Gesetz der Wahrheit ist eines der fundamentalsten spirituellen Gesetze
Unser ganzes Leben wird entscheidend davon beeinflusst, ob wir im Einklang mit dem Gesetz der Wahrheit leben und handeln, oder nicht. Verstoßen wir gegen dieses Gesetz, so kommen wir früher oder später in den Genuss, Opfer von Betrügereien, Illusionen und Täuschungen zu werden, und zwar mit Sicherheit. Warum ist das so?
Hierzu müssen wir uns anschauen, was hinter dem "Gesetz der Wahrheit" steht. Zunächst einmal: Das "Gesetz der Wahrheit" ist nichts Neues, jedoch verbirgt es sich im Grunde hinter drei anderen Universellen Gesetzen:
- Dem Gesetz von Ursache und Wirkung (= dem Gesetz des Karma)
- Dem Gesetz der Anziehung, auch Gesetz der Resonanz genannt ("Gleiches zieht Gleiches an")
- Dem Gesetz des Ausgleichs
Diese drei Gesetze lassen sich auf ein einziges Gesetz zurückführen: Dem Gesetz von Ursache und Wirkung, also dem Gesetz des Karma. Was Karma bedeutet, lässt sich jedoch besser unter dem Gesetz von Ursache und Wirkung sowie dem Gesetz der Anziehung und dem Gesetz des Ausgleiches verstehen. Der Begriff "Karma" wird oft als Schuld-Sühne-Prinzip missverstanden. Jedoch geht es nicht um Schuld und Bestrafung, sondern einfach um das ERFAHREN der WIRKUNG meines TUNS. Das Universum strebt nach dem Gesetz des Ausgleichs IMMER danach, vollständige Erfahrungsfelder zu erzeugen, Polaritäten in den Ausgleich, die Balance zu bringen. Das heißt: Wir können nichts denken, fühlen oder tun, OHNE, dass wir die Konsequenz, die Wirkung dieses Tuns selbst am eigenen Leibe erleben, erfahren. Der Sinn dahinter ist, dass wir uns daran erinnern, WER WIR WIRKLICH SIND.
Wahrheit und Wahrhaftigkeit sind beides Eigenschaften, die wir - ganz automatisch - in uns selbst und in unser Leben umso mehr integrieren, je weiter unser Bewusstsein entwickelt ist, je mehr wir uns daran erinnern, dass wir vollkommene, Göttliche Wesen, Schöpfer sind und mit ALLEM verbunden sind, EINS sind, mit ALLEM-WAS-IST. Wir erkennen dann, dass alles, was wir nach außen geben unmittelbar auf uns selbst zurück fällt.
Fehlt dieses Bewusstsein, akzeptieren wir z.B. die berühmten Notlügen, mit denen wir die Wahrheit verzerren, um uns selbst vor anderen in ein besseres Licht zu stellen. Oder wir verzerren die Wahrheit, um persönliche Vorteile zu erlangen. Die Politik ist hierfür ein perfektes Beispiel.
Was passiert, wenn wir die Wahrheit verzerren oder lügen?
Zunächst einmal wird unser Gegenüber instinktiv spüren, dass die Energie, die wir dabei ausstrahlen nicht mit unseren Worten übereinstimmt. Auch, wenn wir "nur" nicht wahrhaftig sind, weil wir glauben, wir könnten dem Anderen unsere eigene Ansicht oder auch nur unsere Wünsche nicht "zumuten", spürt der Andere die energetische Diskrepanz in uns. Er wird uns infolgedessen ebenfalls nicht "echt", nicht "wahrhaftig" begegnen, weil er uns nicht traut. Wir schaden uns also unmittelbar selbst, sowohl dadurch, dass unsere Unaufrichtigkeit direkt zurück kommt, als auch durch die langfristigen Schäden, die als Folge der verzerrten Informationen entstehen. Auch unsere Energie sinkt ab, denn wer "lügt", bekommt nicht die volle Aufmerksamkeit und Energie des Gegenübers. Lässt sich unser Gegenüber kurzfristig täuschen, so ist die langfristige Konsequenz, die entsteht, wenn die Täuschung auffliegt umso härter.
Was gewinnen wir, wenn wir immer authentisch und wahrhaftig sind?
Unser Leben wird dadurch viel viel leichter werden, denn die unendlichen Mengen von Energie, die wir aufbringen müssen, um die Täuschung aufrecht zu erhalten, zehrt gewaltig. Sind wir authentisch, brauchen wir nur zu sein, WER WIR SIND. Wir SIND dann IN UNSERER MITTE, IN UNSERER BALANCE, angeschlossen an die QUELLE, im FLUSS.
Diese Wahrhaftigkeit kommt auch von Anderen zurück in unser Leben (Gesetz der Anziehung). Wir spüren jede Unaufrichtigkeit sofort, lassen uns selbst nicht mehr täuschen. Und wir erkennen, was uns gut tut, und was nicht.
Was, wenn wir einen anderen Menschen nicht verletzen wollen?
Diese Frage wird am häufigsten als moralische Rechtfertigung für eine Notlüge angebracht. Doch mit etwas Nachdenken, erkennen wir, dass eine Notlüge niemals hilfreich ist. Sie täuscht nämlich unser Gegenüber und schadet ihm damit. Sie "dient" nicht seinem höchsten Wohl. Und irgendwann fliegt dieses Notlüge sowieso auf, und dann ist die Verletzung umso größer, denn der getäuschte, uns nahestehende Mensch hat sein Vertrauen uns gegenüber verloren. Lieber sagen wir unserem Gegenüber das, was wir sagen möchten oder müssen auf eine Weise, die er annehmen kann.
Ein Beispiel:
Unsere Liebste fragt uns: "Findest Du, dass ich zu dick bin? Gefalle ich Dir?
Eine mögliche Antwort: "Ich liebe Dich so, wie Du bist. Ich liebe Dein Lächeln, Deinen Humor.... "
Eine andere mögliche Antwort: "Warum fragst Du mich, ob ich Dich zu dick finde? Hast Du selbst das Gefühl, dass Du zuviel wiegst? Oder fühlst Du Dich mit Deinem Körpergewicht nicht mehr wohl?" Hier geht es also darum, die Bedürfnisse des Anderen herauszufinden und ihm zu helfen, diese Bedürfnisse zu befriedigen.
An dieser Stelle freue ich mich über Eure Kommentare und Erfahrungen.

geschrieben von kathrinro, Juni 09, 2011
Was gewinnen wir, wenn wir immer authentisch und wahrhaftig sind?
Unser Leben wird dadurch viel viel leichter werden, denn die unendlichen Mengen von Energie, die wir aufbringen müssen, um die Täuschung aufrecht zu erhalten, zehrt gewaltig. Sind wir authentisch, brauchen wir nur zu sein, WER WIR SIND. Wir SIND dann IN UNSERER MITTE, IN UNSERER BALANCE, angeschlossen an die QUELLE, im FLUSS.
Diese Wahrhaftigkeit kommt auch von Anderen zurück in unser Leben (Gesetz der Anziehung). Wir spüren jede Unaufrichtigkeit sofort, lassen uns selbst nicht mehr täuschen. Und wir erkennen, was uns gut tut, und was nicht.
Ich habe vor Jahren deshalb begonnen, mich so intensiev mit diesem Thema zu beschäftigen, da es mich wahnsinnig wütend gemacht hat, wenn jemand mir gegenüber unaufrichtig war.
Ich habe begonnen, mich zu fragen, was mir meine Wut spiegelt, da ich überzeugt davon bin, dass irgendetwas in mir noch nicht gesehen ist, wenn ich so heftig emotional reagiere.
Das war erst einmal schwierig, da ich mich für sehr ehrlich gehalten habe. Aber prompt habe ich mich sofort bei einer kleinen Notlüge ertappt.
Der eigentliche Durchbruch kam aber dann durch die Erkenntnis, dass ich mich oft garnicht wirklich wahr nehme, mir nicht über meine Wahr-Nehmung im klaren bin, also garnicht autentisch sein kann, da ich mich viel zu wenig kenne.
Daran arbeite ich nun seit einigen Jahren intensiv.
Und es hat die angenehme Nebenwirkung - deshalb habe ich den letzten Satz des Zitates hervorgehoben - dass ich eher wahrnehme, wenn jemand mir gegenüber nicht ehrlich ist, aber es verletzt mich nicht mehr. Es raubt mir keine Energie mehr. Ich kann mit dem Anderen mitfühlen und muss mich nicht mehr in Wut oder Misstrauen oder Verletztheit zurückziehen. Ich kann verständnisvoll weiter offen bleiben.
geschrieben von nanabosho, Februar 22, 2012
Ich weiß nicht. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit war immer mein höchster Wert gewesen. Und diese Eigenschaften haben mir vor einigen Jahren den völligen Absturz beschert. Vielleicht war er gut. Zumindest glaube ich jetzt, dass mir das Alte genommen wurde, damit Platz für Neues entstand.
Aber dass mich Ehrlichkeit um jeden Preis vorwärts bringt, bezweifle ich seitdem. Ich glaube, sie macht mich zum allzu leichten Opfer nicht nur irgendwelcher windigen Typen, sondern auch der Staatsorgane, die ja ebenfalls eine Art Mafia darstellen.
Wenn ich mich Dieben oder Räubern zeige, wie ich bin und wieviel ich im Portmonnaie habe, nutzen sie ihre Gelegenheit. Und nehmen mich skrupellos aus. So meine Erfahrung.
Ich denke, ich kann dort ehrlich sein, wo ich vertrauen kann. So dass, bevor ich mich für Ehrlichkeit und Wahrheit entscheide, die Frage stehen muss: Ist hier Vertrauen möglich?
Wenn nicht, lüge ich mit gutem Gewissen, leicht und so skrupellos wie die, die mich auf der Grundlage meiner dusseligen Ehrlichkeit mal kräftig über den Tisch gezogen haben. Und dabei fühle ich mich richtig gut, nicht mehr als Opfer, nicht mehr unterworfen, nicht mehr dumm. Sondern meinem Gegenüber gewachsen. Selbstbewusst. Ich habe ein Recht auf Leben. Da muss die Ehrlichkeit zurückstehen.
Es war wahnsinnig schwer, mich dazu durchzuringen. Über meinen Schatten zu springen, dieses Immer-gut-und-immer-ehrlich-sein-Wollende. Aber es hilft, in dieser Welt nicht völlig unterzugehen. War bitter, es lernen zu müssen, aber hätte ich es nie gelernt, wäre ich wahrscheinlich schon tot.
Für den, der bloß Bücher liest und gelegentlich aus seinem Sessel aufblickt, während Monat für Monat ein kräftiges Gehalt oder eine gute Rente auf sein Konto fließt, ist es leicht, von Wahrheit zu reden. Der, der durch Regen, Schnee und Sturm wandert, muss vor allem Balance halten!
Herzliche Grüße,
nanabosho
geschrieben von ikara, April 02, 2012
du schreibst:
"Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit war immer mein höchster Wert gewesen. Und diese Eigenschaften haben mir vor einigen Jahren den völligen Absturz beschert."
das glaube ich nun gar nicht!
eher war es wohl die gutgläubigkeit und eine gewisse naivität dem leben gegenüber, die zum beispiel mich in eine ähnliche situation hat hineinrauschen lassen.zumindest kann ich das im nachhinein so beurteilen.
und ich fühlte mich als opfer-eine bequeme haltung übrigens-statt sich mit sich selbst auseinanderzusetzen!
auch für mich verschwammen die grenzen erheblich, was die WAHRHEIT und EHRLICHKEIT betraf und ich musste nun betroffen feststellen, dass es für jeden wohl einen eigene wahrheit geben muss...
mit den eigenen ansichten über diese werte versuchte ich mich zu schützen, wollte nicht hilflos und nackt den tatsachen gegenübertreten
doch diese selbst gebastelten umhänge werden schnell löchrig und der wind des lebens pfeift
hindurch, dass einem sehen und hören vergeht!
eher möchte ich nun behaupten, dass gerade der verfall solcher werte die gesellschaft so gemacht hat,wie sie uns gegenübertritt
VERTRAUEN ist allerdings eine gute basis, die anderen werte auszuleben
auch das musste ich erst wieder lernen...
aber nur durch sie war ich in der lage, mir meine blöße einzugestehen,die verwundbarkeit, die verletzlichkeit, den tiefen inneren schmerz der enttäuschung(en)
nur so konnte ich mich und meine beweggründe, aber auch meine abgründe erkennen-sie akzeptieren und annehmen
und erst wenn ich in meinem innersten mit mir eins bin, kann ich so auftreten, dass ich im außen die falschheit erkenne und sie beim namen nenne
stell dich deiner angst, benenne sie, nimm sie an-hat sie erst einen namen, dann stellst du fest, dass sie sich nicht mehr verstecken kann und du kannst sie liebevoll gehen lassen
diese erfahrungen konnte ich inzwischen mehrfach sammeln
ja, jeder hat ein recht auf leben, aber die ehrlichkeit muss deswegen nicht zurückstehen!
vor kurzem sah ich ein puppenspiel:
der held kasperl besiegte sein gegenüber, indem er ihm während seiner "bös geplanten handlung"
mit hilfe seines freundes DEN SPIEGEL VORHIELT!
die böse tat fiel auf den zauberer zurück!
anders: zeig deinem "gegner", dass du ihn durchschaut hast
ich sagte einmal, spiel das spiel deines gegenübers mit-aber ich kann das so auch nicht mehr stehen lassen,denn DAS haben wir jahrelang machen müssen, aber die lebenszeit ist zu kostbar, als sie mit machtspielchen zu verbringen :-)
und wenn du dich sogar selbst verbiegen musst dafür, ist es einfach kontraproduktiv
und wenn du vorwärtskommen willst, dann lass dich von diesem wunsch führen und gehe den weg MIT diesen wichtigen werten und dann wirst du wunder erleben
loslassen und gehen im URVERTRAUEN und du begegnest immer den menschen, die dich weiterbringen können-auf wirtschaftlichem oder spirituellen weg
lichtvolle herzensgrüße
barbara/ikara


Als erstes stellt sich mir da die Frage, was ist Wahr-heit ?
Das ist im Zeitalter der Quantenphysik wahrlich schwer zu entscheiden.
Also kann es offenbar nur eine Persönliche Wahr-heit geben.
Aber was ist meine persönliche Wahrheit ?
Kann diese nicht heute so und morgen ganz anders sein ?
Und ist sie nicht heute genauso wahr wie morgen ?
Oder gibt es nicht auch ganz verschiedene Wahrheiten nebeneinander in mir ?
Nachdem ich mich in den letzten Jahren ausgiebig mit dem Thema beschäftigt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es immer nur für jeden Menschen das gibt, was er jetzt und hier wahr-nimmt.
Ich meine damit, dass ich die Festigkeit des Tisches vor mir anzweifeln kann, wenn ich mir klar mache, dass er aus Atomen besteht und ein reines Energiegebilde ist. Aber ich kann wahr nehmen, dass es mir weh tut , wenn ich mich an ihm stoße. (In dem Fall scheint mir die Wahrheit nicht zu sein, dass der Tisch fest ist, sondern meine Wahrheit in dem Moment ist, dass ich ihn als fest empfinde, wahr-nehme.
Also ist die Voraussetzung dafür, die Wahr-heit sagen zu können, dass ich mich wahr-nehme.
Zu dem Beispiel: ich kann wahr nehmen, wenn mein Partner einige Pfunde mehr auf den Rippen hat, als er der aktuellen Mode gemäß haben sollte. Ich kann auch wahr nehmen, dass es mir persönlich nicht besonders gut gefällt. Ich kann wahr nehmen, dass das meinem Partner weh tut. Ich kann wahr nehmen, dass ich den starken Wunsch in mir habe, ihn zu erfreuen. Mit anderen Worten - es gibt in mir verschiedene Wahr-nehmungen, sprich Wahrheiten. Und wenn ich dann noch wahr nehme, dass es uns allen und der Liebe am meisten dient, wenn ich ihm sage, wie schön ich sein Lächeln finde oder wie sehr ich ihn liebe, dann ist das im wahrsten Sinne des Wortes EHRlich.
Ich kann aber auch wahr-nehme, dass er mit seinem Gewicht Probleme hat und Unterstützung braucht. Und dann wird die Ehr-liche (ehrbare) Antwort mit Sicherheit nicht sein: Du siehst nicht mehr so toll aus wie früher.....