Selbstoffenbarung ~ Part Two ~ Tag 42 ~ 25 Juli 2010 ~
Erstellt von: Hannah Janina
in Community Blog
am Jul 27, 2010
So viele Worte.
Keines davon vermag auszudrücken wie ich mich fühle.
Ein unsichtbarer Mantel melancholischer,
drückender Schwere umhüllt mein zartes Gefieder.
Wehen der Verzweiflung,
Wogen der mit Angst erfüllten Tiefe rauschen über mich hinweg.
Umspülen, betäuben meine Sinne.
Spürbare, schmerzvolle Tränen die einfach nicht fliessen wollen.
Eingetaucht in die Dunkelheit meines auserwählten Da.Seins.
Oh ja!
Habe ich mir doch Selbst erst diesen Raum erschaffen...
So wie der Adler in die Höhe schnellen kann ~
so fällt er hinab in die Tiefe.
Was sehne ich mich nach Erlösung im Aussen?
Ist mir doch bewusst, dass ich mir nur selbst die Hand reichen kann.
Ich bin den Anker.
Mein Zuhause. Der Hafen.
Fühle ich einstweilen nicht mehr die Verbindung zu Euch.
Liebe Mutter.
Lieber Vater.
Und doch weiss ich genau,
dass Ihr in jedem Augenblick Eins mit mir seid.
Sonnenstrahlen haben die Wolkendecke durchbrochen.
Zeichen.
Die wahrgenommen, gedeutet werden wollen.
Folge. Vertraue.
Kind des Lichts...
Verstecke Dich nicht, Hannah...
Öffne Dein Innerstes,
spüre die Unendlichkeit.
Fühle das wärmende Vertrauen,
die Geborgenheit welche Dich in ihren Armen hält.
Schliesse Deine Augen und berühre die Stille.
Die Essenz in Dir...
Im Vertrauen meinen Schwestern und Brüdern gegenüber,
mich Euch mitzuteilen.
In Wahrheit der Dinge so wie sie für mich sind.
Eure Schwester Hannah
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geschrieben von Martin, Juli 27, 2010
freue Dich auf den August: Da bekommst Du neue Werkzeuge, die Dich einen riesigen Schritt weiter bringen werden und die Dir Deine wahre und wirkliche Größe zurückgeben! Es ist kein Zufall, besser gesagt, es ist ein Zu-Fall, dass Du dort sein wirst!
Es wird toll werden!
Sei ganz fest umarmt von Deinem Bruder
Martin



Deine tiefe Sehnsucht kenne ich gut. Sich im Unbekannten gehalten fühlen - das innere Kind sehnt sich nach dem Schutz, der Geborgenheit, der Liebe der Eltern und dem eingebettet sein im Kosmos.
Allerdings ist gerade in dieser Verfassung wichtig zu erkennen, dass Du a) nicht die Last der ganzen Welt auf Deinen Schultern trägst und b) es wiederum an Dir selbst ist, Deine wahre Größe anzuer-kennen.
Deutlich werden diese tiefliegenden Gefühle und diese Sehnsucht nach .... LIEBE beim systemischen Familienstellen. Sind die Verstrickungen gelöst und in der göttlichen Ordnung, kommt die wahre Größe des SEINS zum tragen. Sie trägt Dich, wenn Du Dich aus Deinen alten kindlichen Gefühlen befreit hast und in der Selbst-verantwortung anfängst erwachsen zu werden. Dieser Prozess ist eine dynamische Zeitwelle, nicht als linear zu verstehen.
Das Christusbewusstsein erreicht uns im Bewusstseinsstadium der menschlichen natürlichen Entwicklung ab ca. Mitte dreißig. Die Meisterzahl des Christusbewusstseins ist 33. Allerdings würde ich das Bewusstsein nicht an dieser Zahl als menschliches Lebensjahr festmachen. Es ist wie mit der Pubertät. Manche Menschen spüren den Anfang des Wechsels vom Kind zur Geschlechtsreife schon mit 12 Jahren andere erst mit 15 oder 16 Jahren. Genau so verhält es sich mit der Bewusstseinsreife. Reife unterliegt ebenfalls einem Entwicklungsprozess. Der Mensch kann nicht die Stufen überspringen, sondern durchlebt diese mit all seinen Lebens.erfahrungen, die zur Selbsterkenntnis führen.
Im bewusst Menschsein können wir zwar schon als Kind unsere wahre Bestimmung oder medialen Fähigkeiten erkennen. Die Reife für den Umgang mit den unterschiedlichsten Gaben bedarf jedoch auch der unumgänglichen menschlichen Entwicklung. (Beispiel: kleine Mädchen spielen zwar schon mit ihren Puppen die Mutterrolle, doch wirklich Mutter werden können sie erst mit Eintritt der Geschlechtsreife. Mutter SEIN hingegen erst mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein, welches i.d.R. um die zwanziger Jahre eintritt.)
Deine tiefe Melancholie und Sehnsucht entwickelt Dich in Deine Ur-Weiblichkeit, die, wie oben schon beschrieben, ab ca. Mitte dreißig langsam eintritt. Ich lade Dich dazu ein, Deine Jugendlichkeit wahrzunehmen und zu genießen. Sollte Deine Melancholie allerdings Dein Leben zu stark bestimmen, dann empfehle ich Dir Deine Eltern aufzustellen, damit Du Dich aus alten Mustern lösen kannst und Deine Entwicklung, gemäß der göttlichen Ordnung, in Deine Weiblichkeit (FRAU) ganz natürlich im Fluss bleibt.
Herzlichst
Yvonne