"Vielleicht gibt es bestimmte Bilder im Himmel für diejenigen, die sie sehen möchten. Um danach festzustellen, dass sie die gleichen in sich tragen." (Plato)
Ursprünglich habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht und etwas später Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeit und Organisation studiert. Ich arbeite seit 1998 als freiberufliche Trainerin und Coach. Erst im Nachhinein ist mir bewusst geworden, mit welcher Intensität die Bilder in meinem Kopf mich in meine Zukunft geleitet haben.
Auf diesem Weg sind mir unterschiedlichste Menschen begegnet, von denen ich vieles lernen durfte. Hierbei meine ich einerseits meine Kunden und Klienten, denn in jeder Beratung lerne und wachse ich, aber auch spirituelle Begleiter, wie beispielsweise Gary Quinn. Im Nachhinein traten die richtigen Menschen stets zum passenden Zeitpunkt in mein Leben, um mich bei den anstehenden Herausforderungen zu unterstützen. Dieses Vertrauen trägt mich heute mehr denn je.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man 'VERTRAUEN'.
Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man 'AUTENTHISCH-SEIN'.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man 'REIFE'.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man 'EHRLICHKEIT'.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS', aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man 'DEMUT'.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es 'BEWUSSTHEIT'.
Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute 'HERZENSWEISHEIT'.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!
Charlie Chaplin, an seinem 70. Geb.
ImHerbst 2007 traf ich „zu-fällig“ auf Celestine. Das Buch hatte ich bereits in den 90ern gelesen, damals sprach mich der Roman als Ablenkung zum Alltag einer jungen Mutter an. Ich war weit davon entfernt, die tiefe und weitgreifende Bedeutung zu erfassen.
Vor drei Jahren lud mich eine gute Freundin zur Filmpremiere des Celestinefilms mit James Redfield in Frankfurt ein. Der Film und die Begegnung mit James Redfield haben mich sehr berührt und ich fühlte intuitiv, dass mich das Thema Celestine von nun an begleiten würde. 2009 war ich beim ersten Erlebnisseminar von Martin Heinz im Schwarzwald – eine wundervolle und im Grunde unbeschreibliche Zeit, die für mich eine große Bedeutung hatte, die sich bis heute fortsetzt.
Rückblickend kann ich heute mit Sicherheit sagen, dass mein Interesse für Psychologie schon da war, bevor ich den Begriff definieren konnte. Mich faszinieren Menschen und ihr Verhalten und Erleben. Hierbei ist vielleicht noch interessant, dass ich aus einem eher rational geprägten Elternhaus stamme. Sowohl mein Opa, mein Vater und mein älterer Bruder sind Juristen, die nicht unbedingt einen natürlichen Zugang zur Psychologie haben.
Meine Rolle als Coach vergleiche ich oft mit der einer Hebamme. Ich begleite Menschen dabei, Ihre „Ideenbabys“ in die Welt zu bringen, um Ihre Berufung und Bestimmung zu leben. Das ist oft mit Höhen und Tiefen verbunden, die ich natürlich auch selber kenne. Für diese Arbeit nutze ich mein Wissen, meine Erfahrung und meine Intuition auf Basis des systemischen Denkens.
Privat lebe ich zusammen mit der Familie meines Bruders in einer Community aus vier Erwachsenen und fünf Kindern in einem Haus – eine der vielen Fügungen in meinem Leben – im wunderschönen Taunus.
Mein Anliegen ist es, Menschen angemessen zu unterstützen, damit jeder seine Berufung finden und leben kann. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch Neigungen und Begabungen hat, mit denen er oder sie Bedeutsames in unsere Welt bringen kann In diesem Zusammenhang bekommen die Begriffe Arbeit und Beruf eine wesentliche Bedeutung im Sinne von Berufung.
Besonders wichtig sind mir der Respekt und die Wertschätzung für jeden Mensch, denn die Antworten auf unsere Fragen und Lösungen für unsere Themen finden wir nur in uns. Was ich bieten kann sind Reflexionen und Übungen um dem eigenen Kern Stück für Stück näher zu kommen. Durch eine weitere Fügung bin ich auf ein System gestoßen, mit dem ich in Zukunft Heilung und Coaching auf eine gleichermaßen leicht e und kraftvolle Weise verbinden kann. Dies entspricht meiner Berufung.