Das galt nicht nur für die ersten neun Erkenntnisse, sondern für alle spirituellen Schriften und Texte dieser Welt. Dabei handelt es sich durchwegs um Wissen, das zuerst im "Jenseits" existiert hat, aber irgendwann deutlich genug in der physischen Dimension wahrgenommen wurde, so dass ein Mensch es aufgreifen konnte, der sodann für die schriftliche Manifestation im Wort Sorge trug. Nicht umsonst bezeichnen wir solche Aufzeichnungen als » göttliche Inspirationen.
Aufgrund einer ganzheitlichen Betrachtung der Informationen aus den Einzelteilen des Manuskripts, der daraus abgeleiteten evolutiven Entwicklung des Menschen und dieses Planeten Erde, sowie aufgrund von Informationen aus anderen Quellen, wie z.B. den Mythen der MAYA oder aus Mythen und spirituellen Schriften anderer Völker, fühlen wir uns heute bereits in beschränktem Ausmaß imstande ein Gedankenmodell aufzubauen, welches es uns ermöglicht verschiedene Vorgänge und Gesetzmäßigkeiten in einem Modell darzustellen.
Die Verinnerlichung der Neunten Erkenntnis lässt uns zum "Himmelswanderer" werden. Dies bedeutet, dass wir fähig sein werden, dieses energetische Kontinuum unserer heutigen dritt-dimensionalen Wirklichkeit zu verlassen und auf eine höherschwingendere Energieebene überzuwechseln. Dort werden wir feststellen, dass alles was wir bisher erlebt haben nur eine Projektion unseres dritt-dimensionalen Denkens war, dass auf einer höheren Energieebene völlig andere Gesetzmäßigkeiten herrschen und alles nur noch reine Energie ist. Durch diese gänzlich neuen Gesetzmäßigkeiten werden wir Menschen neue Fähigkeiten, wie das Reisen und Manifestieren von Dingen ausschließlich aus der Kraft unserer Gedanken heraus, erwerben.
Wir werden dadurch erkennen, dass alles was wir bisher erlebt und als festgefügt betrachtet hatten, nur reine Illusion war. Jedoch nicht Illusion wie wir sie derzeit noch verstehen, sondern Illusion im kosmischen Sinne. Die MAYA beschreiben in einer Selbstdarstellung ihrer mehrdimensionalen Wesenheit Illusion im kosmischen Sinne als die Fähigkeit, Kraft der eigenen gedanklichen Vision, ohne Vorbild und ohne Einsatz des eigenen Egos Dinge zu erschaffen.
Es geht bei der Zehnten Erkenntnis im Grunde um die Fähigkeit, die spirituelle Wiedergeburt auf der Erde im Lichte der anderen Dimensionen zu betrachten und um ein Verständnis der wahren Natur unserer Eingebungen. Diese Eingebungen können sowohl einen Rückblick auf längst vergangene Wirklichkeiten als auch unsere "potentielle Zukunft" betreffen.
Weiters geht es bei der Zehnten Erkenntnis auch um ein Verständnis der Gesamtheit dieser Überlieferungen - die Wahrnehmung rätselhafter Fügungen, das wachsende spirituelle Bewusstsein auf Erden, das Verschwinden von Dingen, wie es in der Neunten Erkenntnis beschrieben wird ... .
All das wird vom höheren Standpunkt der anderen Dimension aus erklärt, damit wir begreifen, warum alles so und nicht anders verläuft, und mit mehr Einsatz daran teilnehmen können. Und wenn uns jemand danach fragt woher wir all das wissen, so kann jeder von uns nur mit Bestimmtheit antworten: "Ich weiß es!"
Aus Erzählungen der Indianer Nord Amerikas wissen wir, dass ihre Schamanen den Stammesangehörigen beigebracht haben, wie sie einen "Zustand der Reinheit", so nannten sie dies, erreichen konnten.
Sie sandten ihre Leute, nur mit einem Messer ausgerüstet, in die Wildnis und sagten ihnen vorher, dass sie solange laufen sollten, bis die Tiere ihnen ein Zeichen gäben, dem sie folgen müssten, bis sie erreicht hätten, was wir heute auch "die heilige Öffnung zur oberen Welt" nennen. Hatten sie sodann genügend Verdienste erworben, sich also von ihren niederen Gefühlen gereinigt, dann hieß es, dass sie durch die heilige Öffnung zu ihren Vorfahren hindurchgelassen würden, in ein Reich, wo sie sich nicht nur an die "eigenen Visionen" erinnern könnten, sondern auch an die "Globale Vision".
Fassen wir das gehörte kurz zusammen so heißt dies:
Betrachten wir nochmals das von den Indianern Erzählte, so sehen wir, dass dies eindeutige Informationen über Öffnungen in andere Dimensionen sind, die uns zur Verfügung stehen, sofern wir die entsprechende Schwingung annehmen können, um mit dieser Energieform in Resonanz zu treten.
An diesen Orten können wir die Perspektive der Zehnten Erkenntnis einnehmen, aber um solche Plätze zu finden, müssen wir die wahre Natur unserer eigenen Intuition verstehen, und begreifen, wie diese geistigen Bilder aufrecht erhalten werden können.
Damit wir den Begriff „Aufrechterhalten der Intuition" verstehen
können, ist es notwendig kurz zum Inhalt der Siebenten Erkenntnis
zurückzukehren, im speziellen zur Einsicht, dass das Zusammentreffen
von Fügungen einer bestimmten Struktur folgt. Diese Erkenntnis erklärt,
dass wir die Kontroll-Dramen aus unserer Vergangenheit aufgeben
müssen und haben wir durch
das Erkennen der richtigen Richtung unser
Energiepotential wieder aufgebaut, so gilt es weiterhin auf der Hut zu
sein, da Angst und Nervosität uns unser Energiepotential sofort wieder
verlieren lassen. Durch die fehlende Energie haben wir sodann ein
Gefühl handlungsunfähig zu sein.
Doch wollen wir uns zuerst einmal unsere neue Situation, in welche wir durch die Verinnerlichung der ersten neun Erkenntnisse gekommen sind, vor Augen führen.
Wir haben unsere körpereigene Schwingung durch bewusste Energieaufnahme und durch das Halten dieser Energie soweit angehoben, dass wir die energetische Barriere zwischen der dritt-dimensionalen Seins-Ebene und der vier-dimensionalen Energieebene transzendieren können. Wir sind dabei von einem Augenblick zum anderen den Blicken der Menschen entschwunden und finden uns plötzlich auf einer Ebene wieder, aufweicher sich die dritt-dimensionale Illusion der Stofflichkeit aufgelöst hat.
<>Wir verspüren einen jähen Energieschub, der uns vorwärts treibt und mit enormer Beschleunigung fortwirbelt. Mit wahnsinniger Geschwindigkeit rasen wir durch einen vielfarbigen Tunnel. Wir sind bei vollem Bewusstsein und wundern uns nur, dass wir keine Angst empfinden, denn im Grunde empfinden wir ein Wiedererkennen, eine Zufriedenheit und Seelenruhe, so als wären wir schon einmal hier gewesen - ein Deja vu. Wir kommen zum Stillstand, finden uns in einer warmen, weißen Lichtregion wieder, versuchen unseren eigenen stofflichen Körper wahrzunehmen und stellen fest, dass er vorhanden und auch gleichzeitig nicht vorhanden ist.
Wir strecken eine Hand aus und bemerken, dass unser Körper von Licht durchdrungen ist. Wir spüren ein Kraftfeld, welches uns umgibt.
Um unser neues Sein begreifen zu können, ist es von ganz besonderer Bedeutung, dass wir diese neue Dimension, den Existenzbereich des „Jenseits" bedingungslos und ohne Einschränkungen annehmen.
Wir stellen zunächst fest, dass wir uns noch immer am selben Platz aufhalten, dieser grundsätzlich auch so aussieht wie zuvor. Doch dann nehmen wir wahr, dass diese neue Welt uns illuminiert, ehrfurchtgebietend, am Anfang noch unbeschreiblich, erscheint. Nachdem wir einige Zeit in dieser unglaublichen Welt umhergewandert waren und dabei vorübergehend auch noch höhere Schwingungsebenen erlangten, finden wir plötzlich etwas sehr erstaunliches heraus.
Wir können uns an jeden Ort dieses Planeten "versetzen", und zwar einfach, indem wir uns ein Ziel als Vision vor Augen führen und diese Vision aufrechterhalten.
Irgendwann entdecken wir dann eine weitere neue Fähigkeit. Wenn wir uns ein völlig leeres Feld vorstellen, so können wir diesen Planeten verlassen und in ein Reich der "reinen Ideen" gelangen. Dort können wir alles was wir uns nur vorstellen können, Kraft unserer Gedanken erschaffen und zwar einfach, indem wir es uns vorstellen und diese Vision aufrechterhalten. So schaffen wir Meere, Gebirge, herrliche Landschaften, Bilder von Menschen, welche sich genauso verhalten wie wir es uns wünschen, und alles erdenkliche andere. Wir stellen weiters fest, dass für uns dabei keine Zeit mehr vergeht. Dies deshalb, da sich auf dieser Ebene die beiden Pole unserer Dualität im dritt-dimensionalen Sein, aufgehoben haben. Das Gesetz von "Ursache und Wirkung" ist aufgehoben, Ursache und Wirkung sind eins, sind "gleich-zeitig", sofern man hier noch von Zeit sprechen kann. Trotzdem empfinden wir alles so wirklich, wie irgend etwas auf der dritt-dimensionalen Erde.
Aber irgendwann wird uns dann klar, dass eine gedanklich konstruierte Welt keine wahre Erfüllung bieten kann. Wir kehren "nach Hause" zurück und denken darüber nach, was wir in diesem neuen Leben eigentlich wollen.
Schließlich erkennen wir, dass wir vergessen haben, wie spannend es ist, sich weiterzuentwickeln und Fügungen zu erleben. Zu diesem Zeitpunkt sind wir von unserer Vergangenheit bereits so weit losgelöst, dass wir all die erlebten Dinge bereits für uns selbstverständlich und völlig normal betrachten, was jedoch verkehrt ist, denn in Wirklichkeit manipulierten wir viel zu viel und sind dabei vom Weg abgekommen. Auf diesem Energieniveau kann man seinen Weg sehr leicht verlieren, da man alles unmittelbar durch reinen Willen erzeugt.
Wir versuchen wieder in uns zu gehen und bemühen uns eine tiefere Verbindung mit der uns innewohnenden Gotteskraft einzugehen, so wie wir es auch in unserem dritt-dimensionalen Leben getan haben. Und es funktioniert.
Unsere Schwingung steigert sich weiter und wir empfangen neue Eingebungen, wodurch wir uns aus dieser Situation lösen.
Wir machen eine weitere ganz wichtige Erfahrung. Jedesmal wenn wir an eine dieser Eingebungen denken und sie uns konsequent vor Augen halten, gelangen wir in einen uns noch unbekannten Bereich des "Jenseits", in welchem wir auch andere Seelen wahrnehmen können oder, genauer gesagt, Gruppen von Seelen. Obwohl wir nicht direkt mit diesen Wesenheiten sprechen können, schnappen wir doch immer einige vage Einzelheiten über ihre Gedanken und ihr Wissen auf. Da die Zehnte Erkenntnis bisher nie schriftlich niedergelegt wurde, versuchen wir von einer Gruppe von Wesenheiten, nennen wir sie Seelen-Gruppe, die uns am Nächsten ist, Auskunft über die Zehnte Erkenntnis zu erhalten. Die Seelen-Gruppe weiß offenbar über den genauen Inhalt der Zehnten Erkenntnis, aber da unser Energieniveau scheinbar noch nicht hoch genug ist, können wir ihr Wissen nicht ganz nachvollziehen. Aber die Information hat etwas mit der Angst zu tun, die eine Kultur empfindet, wenn ihre Gesellschaft von einer materiellen Lebensanschauung zu einem transformierten, geistigen Weltbild übergeht.
Die Seelen-Gruppen sehen, dass sich die Zehnte Erkenntnis momentan Zutritt in die niederere Dimension verschafft, Stück für Stück, überall auf der Welt und in einem Maß, wie wir die übergeordnete Perspektive einnehmen können. Das wiederum setzt voraus, dass wir das "Jenseits" als einen tatsächlich vorhandenen Existenzbereich akzeptieren. Es ist notwendig, dass rein zahlenmäßig genügend Menschen für dieses Wissen offen sind, genau wie bei den ersten neun Erkenntnissen, sonst kann die Angst nicht überwunden werden.
Wir erhalten von den Seelen-Gruppen auch eine Information, worum es beim Rest der Zehnten Erkenntnis geht. Anscheinend reicht es nicht aus, die ersten neun Erkenntnisse zu begreifen. Wir müssen auch noch herausfinden, wie wir das von den Prophezeiungen beschriebene Schicksal verwirklichen können. Dies ist jedoch erst dann möglich, wenn wir wissen, auf welche Weise die körperliche Seins-Ebene mit dem "Jenseits" verbunden ist. Es ist für uns unbedingt notwendig, dass wir den Geburtsvorgang - woher wir kommen - auf völlig neue Weise begreifen, sowie ein umfassendes Verständnis von dem erlangen, was die Menschheit in ihrer Gesamtheit erreichen will.
Zusammenfassend betrachtet wissen wir nun, dass die ersten neun Erkenntnisse die Realität einer geistig-seelischen Evolution beschreiben, sowohl im persönlichen Bereich, als auch im kollektiven, aber wenn wir diese Erkenntnisse tatsächlich wahr machen, ausleben und dieses Schicksal erfüllen wollen, brauchen wir ein umfassendes Verständnis dieser Vorgänge, eine Zehnte Erkenntnis. Und diese muss uns die Realität der spirituellen Evolution auf Erden nicht nur aus der Perspektive der irdischen Dimension vor Augen führen, sondern auch aus der Perspektive des „Jenseits". Die Zehnte Erkenntnis besagt, dass uns eines Tages klar werden wird, warum die Dimensionen vereint werden sollen ..., warum der Mensch diese historische Aufgabe erfüllen muss, und dass dieses Verständnis, wenn es einmal von der Kultur übernommen worden ist, zum gewünschten Endergebnis führt.
Gleichzeitig mit dem Aufkommen eines neuen spirituellen Bewusstseins findet auch eine Polarisierung der Bevölkerung statt, bei der eine angsterfüllte Opposition alles daransetzt, unsere Zukunft mit Hilfe von neuartigen Technologien, die bereits entdeckt worden sind, nach ihrem Gutdünken zu gestalten - wobei diese technischen Errungenschaften gefährlicher sind als die nukleare Bedrohung. Die Zehnte Erkenntnis löst das Problem dieser Polarisierung. Die menschliche Gemeinschaft ist gerade im Begriff, die andere Daseinsebene wahrzunehmen und die Zehnte zu erfassen.
Doch unterbrechen wir zwischendurch einmal unsere Reise durch die neue Dimension und kehren kurz in unsere derzeitige Realität, und dabei nochmals zu den Eingebungen zurück. Wir lernen gerade unsere Eingebungen besser zu verstehen und ihnen tatsächlich zu vertrauen. Natürlich möchte jeder, dass alles sich wie von selbst fügt, aber der Mehrzahl der Menschen ist die intuitive Wahrnehmungsart neu. Und außerdem leben wir in einer Kultur, die noch weitgehend den alten Skeptizismus an den Tag legt, also verlieren wir das notwendige Vertrauen in unsere Intuition nur allzu leicht.
Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass unsere Eingebungen sich dann bestätigen, wenn wir die Details der Zukunftsvision, die uns vorgeführt wird, untersuchen, das Bild bewusst im Hinterkopf behalten und daran glauben wollen - dann geschieht das Vorausgeahnte mit größerer Wahrscheinlichkeit. Und je öfter das Vorausgeahnte dann eintritt, umso mehr Vertrauen in unserer Intuition entwickeln wir. Dies heißt jedoch nicht, dass wir unseren Willen dazu benutzen, um das Vorausgeahnte herbeizuführen. Erinnern wir uns doch an unser Gedankenmodell im "Jenseits". Dort können wir durch bloße Willenskraft herbeiführen, was immer wir auch haben wollen, aber es erfüllt und befriedigt uns letzten Endes nicht. In der irdischen Dimension gilt das gleiche Gesetz, nur bewegt sich die grobstoffliche Materie unendlich viel langsamer. Hier können wir fast alles, was wir uns wünschen, durch gezielte Willensanstrengungen hervorbringen, aber die tiefere Befriedigung stellt sich auch hier erst ein, wenn wir uns auf das Wesentliche besinnen, uns der Göttlichen Quelle - der Quelle allen Seins - anvertrauen und unserer Intuition folgen. Nur dann benutzen wir unseren Willen, um unsere Bestimmung zu erfüllen. Damit werden wir zu Mitschöpfern der Ursprungsquelle, aus der alles, alles hervorgeht. Dadurch lernen wir unsere Vorstellungskraft auf dieselbe Weise einzusetzen, wie sie im "Jenseits" benutzt wird, und damit nähern wir uns der anderen Dimension an, was wieder dazu beiträgt, dass der Abstand zwischen Himmel und Erde verringert wird.
Wir kehren in unser Gedankenmodell in die andere Dimension - dem Jenseits -zurück und setzen unsere Reise fort.
So wie wir bereits Seelen-Gruppen wahrgenommen haben, nehmen wir nun Wesen wahr, die gerade in diesem Augenblick in diese Dimension eintreten. Zuerst sehen wir sie nur sehr undeutlich, doch dann nimmt die Klarheit ihrer Darstellung ständig zu, bis auch ihre Gesichter klar zu erkennen sind. Uns wird klar, dass es sich dabei um verstorbene Menschen handelt, deren geistige Wesen sich vom grobstofflichen Körper getrennt haben und in diese Dimension aufgestiegen sind. Wir nehmen wahr, wie Seelen-Gruppen auf diese Wesenheiten zustreben und die Neuankömmlinge in ihre Mitte aufnehmen. Während dieses Vorganges können wir die Gedanken und Gefühlsregungen dieser Wesenheit und die von der Seelen-Gruppe ausgehende Liebe mit der diese Wesenheit in die Gruppe aufgenommen wird spüren. Wir erkennen auch mit voller Klarheit die Umstände der Geburt und Kindheit dieser Wesenheit und nehmen auch wahr, zu welchem Menschentyp sie sich während ihres irdischen Lebens geformt hatte.
Doch plötzlich erfahren wir eine völlig neue Erkenntnis. Wir können wahrnehmen, wie sich diese Wesenheit, gemeinsam mit der Seelen-Gruppe an seine eigentliche Bestimmung rückerinnern kann. Wie sie sich daran erinnert mit welchen Plänen sie auf die Geburt in der irdischen Dimension zugegangen war und wie wenig sie tatsächlich fähig gewesen war diese in die irdische Realität umzusetzen.
Die Seelen-Gruppen haben jedoch noch weitere Aufgaben, wie z. B. den Menschen in der irdischen Dimension beim Träumen zu helfen, um ihnen so Eingebungen übermitteln zu können, die ihnen behilflich sind, sich an ihre vor ihrer Geburt festgelegte Vision zu erinnern und so den Weg zur Erfüllung dieser Vision zu finden. Wir erfahren, dass Träume uns klar machen wie wir mit den in der irdischen Dimension momentan stattfindenden Ereignissen im Leben umgehen sollen.
Auf der weiteren Reise durch diese Dimension erfahren wir, dass jeder Mensch vor der Geburt eine Vision entwickelt. In dieser "vorgeburtlichen Vision" werden die Eigenschaften der Eltern und die eigenen mitgebrachten Neigungen in Betracht gezogen, wir entscheiden uns für bestimmte Kontroll-Dramen und sehen bereits voraus, wie wir diese Dramen mit den Eltern austragen wollen - und dies immer mit der Absicht, uns gründlich genug auf unsere angestrebten Entwicklungsziele vorzubereiten.
Der Liebesakt der Eltern öffnet sodann die Tür zwischen dem "Jenseits" und der irdischen Dimension. Die Seelen-Gruppen existieren in einem fortwährenden Zustand extremer Liebe, jenseits von allem, was wir erfahren, extrem, bis zum Punkt des Orgasmus. Der sexuelle Höhepunkt schafft eine Öffnung zum „Jenseits". Was wir Menschen in der irdischen Dimension als Orgasmus erfahren, ist nur ein kurzes Aufblitzen der Liebesvibrationen im "Jenseits", aber die Energie - ein weißlich-grüner Strom aus der Lichtquelle in der höheren Dimension in welcher wir uns gerade befinden -, die dabei strömt, vermag die neue Seele mit sich zu tragen. Die sexuelle Vereinigung ist ein heiliger Moment, in dem ein Teil des Himmels auf die Erde strömt.
Wichtig ist auch zu verstehen, dass unsere Geburtsvisionen nicht nur die individuellen Pläne jedes einzelnen, sondern auch Elemente der großen Vision, der die gesamte Menschheit von Beginn an gefolgt ist, in sich trägt.
Wir erkennen nun, dass die Vorschau wie ein Leitfaden zu verstehen ist, eine ideale Zukunftsvision von den Dingen, die das "Höhere Selbst" beabsichtigt und erreichen könnte, wenn jeder Beteiligte seiner Intuition haargenau folgen würde. Was dann tatsächlich geschieht, ist nur eine Annäherung an das Leitbild, das Beste, was jeder einzelne unter den gegebenen Umständen zustande bringt.
Folgen wir in unserem irdischen Leben einer Eingebung oder einem Traum, der uns rät, einen bestimmten Weg einzuschlagen, und stellen wir dann fest, dass sich alles Weitere wie von Zauberhand ergibt, fühlen wir uns lebendiger, inspirierter. Wir spüren das Schicksalhafte dieser Erlebnisse, als wüssten wir tief in unserem Inneren, dass es unsere Bestimmung war, diese Dinge so zu erleben. Bei einem intuitiven Geistesblitz oder einer bildhaften Vorahnung sehen wir tatsächlich einen winzigen Ausschnitt aus unserer vorgeburtlichen Vision, wir erinnern uns an etwas, dass wir an diesem Punkt in unserem Leben beabsichtigt hatten zu tun. Nun kann es sein, dass nicht alles so exakt abläuft - die Menschen haben einen freien Willen -, aber wenn ein Ereignis weitgehend mit unserer ursprünglichen Vision übereinstimmt, werden wir inspiriert, weil uns damit bestätigt wird, dass wir schon die ganze Zeit über dem beabsichtigten Schicksalsweg gefolgt sind. Währenddessen sind wir immer mit unserer Seelen-Gruppe verbunden. Die Gruppe kennt uns, sie hat an unserer vorgeburtlichen Vision teilgenommen und begleitet uns im Lauf unseres irdischen Lebens, und nach dem Tod steht sie uns bei der Lebensrückschau bei. Die Lebensrückschau ist äußerst wichtig, da dabei festgestellt wird, welche Entwicklungen bereits stattgefunden haben und welche nicht verwirklicht werden konnten. Die Seelen-Gruppe fungiert dabei wie ein Erinnerungsspeicher. Sie ist Träger des Wissens im Verlauf unserer gesamten Entwicklungsgeschichte. Und solange wir im "Jenseits" sind, tun wir vermutlich das gleiche für jede Seele aus unserer Gruppe, die in die physische Dimension eintritt. Wir werden selbst ein Teil der Gruppe und unterstützen die Person aus der höheren Dimension heraus.
Eingebungen und Träume kommen nicht von den Seelen-Gruppen, sondern aus uns selbst, und zwar aus jenem Selbst, das tiefer mit dem göttlichen Ursprung verbunden ist. Die Seelen-Gruppen versorgen uns nur mit zusätzlicher Energie und mit einer Art "Schwungkraft", sie verleihen uns eine Kraft, mit der wir uns leichter an Dinge, die wir eigentlich schon wissen, erinnern können. Im Traum vereinen wir uns während unseres Lebens in der irdischen Dimension mit unserer Seelen-Gruppe, und das ruft Erinnerungen an Dinge wach, die wir in unserer vorgeburtlichen Vision schon für die momentane Situation geplant haben. Träume geben uns einen Einblick in unsere ursprünglichen Absichten. Und wenn wir uns danach wieder auf die physische Ebene zurückbegeben, bleibt etwas davon im Gedächtnis hängen, obwohl manche Erinnerungen in verschlüsselter Form, beispielsweise in archetypischen Symbolen, ausgedrückt werden.
Wir erfahren auch, dass wenn wir zielstrebig an der Entfaltung unserer Fähigkeiten arbeiten, lernen werden, uns die Idealvorstellung unseres Lebens - die vorgeburtliche Vision - bewusst in Erinnerung rufen zu können, was für uns bedeutet, dass wir nicht erst sterben müssen um unsere Lebensrückschau erfahren zu können, sondern diese jetzt schon erfahren können.
Wir entdecken dadurch nicht nur, dass unsere Intuitionen und Vorahnungen tatsächlich Erinnerungen an unsere Absichten vor der Geburt sind, sondern auch, wann und wo wir vom Weg abgekommen sind oder Gelegenheiten verpasst haben, so dass wir schon im irdischen Leben zu dem Weg zurückfinden können, den wir von Anfang an gehen wollten.
Mit anderen Worten, wir bringen diese Vorgänge immer mehr in unser irdisches Bewusstsein. In der Vergangenheit mussten wir sterben, um unser Leben in einer Rückschau dieser Art betrachten zu können, aber heute können wir schon früher erwachen und den physischen Tod letzten Endes vollkommen unnötig machen, wie es in der Neunten Erkenntnis vorausgesagt wird. Jetzt endlich dringt ein Vorgang in unser Bewusstsein, der seit Urzeiten unbewusst abgelaufen ist. Von Beginn an haben Menschen eine vorgeburtliche Vision gehabt und sind nach ihrer Geburt in einen Zustand der Unbewusstheit gefallen - eine Unbewusstheit die auch als Verdunkelung unseres Bewusstseins oder auch der "Schleier der MAYA" genannt wird -, in dem sie nur sehr vage intuitive Geistesblitze auffangen konnten. Am Anfang der Menschheitsgeschichte war der Abstand zwischen unseren ursprünglichen Absichten und dem, was wir dann tatsächlich erreicht haben, riesengroß, aber mit der Zeit wurde die Kluft immer schmäler. Heute stehen wir kurz davor, uns an alles zu erinnern.
Wie ein holographisches Panorama liegt jetzt plötzlich die gesamte Menschheitsgeschichte vor uns. Wir sehen sie als einen spirituellen Prozess, einen tieferen, systematischen Seelenweg, bei dem der Mensch, Generation für Generation, Leben für Leben, einem einzigen Ziel entgegenstrebt: die Erinnerung an das, was wir im "Jenseits" bereits gewusst haben, und der Verbreitung dieses Wissens auf der dritt-dimensionalen, physischen Erde. Ohne Vorwarnung werden wir in das Hologramm hineingezogen und fühlen uns daran beteiligt, wie jemand, der alles im Zeitraffer noch einmal miterlebt. Vor unserer Geburt hatten wir den langen Entwicklungsweg der Menschheit bereits vorausgesehen und wussten, dass jeder Fortschritt mühsam verdient werden musste, von jeder Generation erarbeitet - denn mit dem zunehmenden Bewusstsein über unsere höheren Ziele verloren wir gleichzeitig auch den friedlichen Zustand der Unbewusstheit. Das Hochgefühl des bewussten Lebendigseins brachte gleichzeitig auch die Angst und Ungewissheit eines Lebendigseins ohne erkennbaren Sinn und Zweck mit sich.
Wir sehen auch, dass die Menschheit von zwei völlig widersprüchlichen Bedürfnissen getrieben wurde. Einerseits konnten wir durch unsere Eingebungen unsere Ängste überwinden, denn die inneren Bilder zeigten uns, dass es letztlich darum ging, der gesamten Kultur eine positive Richtung zu geben, die nur wir, als Individuen, durch persönlichen Mut und Weisheit vorgeben konnten. Die Stärke dieser Gefühle erinnerte uns daran, dass wir trotz der scheinbaren Unsicherheit dieses Lebens, nicht allein waren, dass ein Sinn und eine Bedeutung im Mysterium unserer Existenz lagen.
Andererseits ließ es sich nicht verhindern, dass wir dem entgegengesetzten Bedürfnis zum Opfer fielen, dem zutiefst menschlichen Drang, der Angst vor dem Getrenntsein und Verlassenwerden zu entgehen, uns um jeden Preis vor ihr zu schützen und somit nach Machtpositionen zu streben, die es uns gestatteten, anderen Menschen ihre Energie zu stehlen. Diese Urangst verführte uns dazu, den wirklichen Sinn unseres Daseins immer wieder aus den Augen zu verlieren, eine Weiterentwicklung oder Veränderung zu verhindern, auch wenn die vorhandenen Informationen dafür sprachen. Und doch -so langsam und blutig ein stetiger Vorgang der Veränderung auch vonstatten ging - wir sehen deutlich, dass gewisse Kernwahrheiten unablässig aus dem "Jenseits" in die physische Dimension getragen wurden.
Nun sehen wir in der Ferne riesenhafte Energiewirbel vor uns auftauchen. In uns entsteht die Antwort und es wird uns klar, dass es ich dabei um "Gedankenkonstrukte", erschaffen von Seelen, die sich im Lauf ihres Erdendaseins an sehr beschränkte und zwanghafte Kontroll-Dramen geklammert haben, und selbst nach ihrem Übergang ins "Jenseits" nicht davon ablassen konnten, handelt. Wir stellen fest, dass es Tausende und Abertausende von solchen Gedankenkonstrukten gibt.
Weiters erfahren wir auf unserer Reise, dass wenn wir unsere "Individuelle Vision" voll erkannt haben, wir beginnen die "Gruppen Vision" - die Vision einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam an der Verwirklichung eines Zieles der "Globalen Vision" arbeiten - zu erfahren.
Wir erfüllen diese Bestimmung, wenn wir die höheren Schwingungen der Liebe ausstrahlen und die erkannte Polarisierung der menschlichen Gesellschaft in der irdischen Dimension überbrücken. Offenbar versetzt uns dieses umfassendere Wissen auf eine höhere Ebene der Energie und verleiht uns eine Kraft, die der Angst ein Ende bereitet.
Und dann plötzlich, wir wissen nicht wie lange wir bereits auf der neuen Ebene unsere neuen Fähigkeiten erprobt haben geschieht ein Ereignis, dass auch auf dieser Ebene in uns einen kurzen Schock und das Gefühl von Angst auslöst. Dadurch verursacht bricht unser hochschwingendes Energiefeld schlagartig zusammen und in einem Strudel von Energien stürzen wir zurück in die niedrigschwingende dritt-dimensionale Realität. Doch die Sehnsucht bleibt in uns bestehen, denn neue Gedanken und Wahrnehmungen sind in unseren Denken verankert und sie nähren die Sehnsucht, wieder auf die hochschwingende Energiebene zurückzukehren. Doch wie können wir das anstellen? Vor allem, was weist uns den Weg dort hin?
Eine der Möglichkeiten ist zum Beispiel, dass wir uns mit Energie auffüllen und dadurch imstande sind, die dringlichste Frage in unserem Leben aufzuspüren, worauf uns im Normalfall ein klares Bild eingegeben wird, das uns zeigt was wir tun und wohin wir uns wenden sollen, um der gesuchten Antwort auf die Spur zu kommen.
Die Konsequenzen der Zehnten Erkenntnis sind für uns Menschen aus heutiger Sicht der Dinge noch nicht wirklich erfahr- und abschätzbar.
Aus der klaren Kenntnis unserer "Individuellen Vision" heraus wären wir imstande unser Lebensziel vollständig zu erkennen. Viele Umwege wären uns erspart geblieben und in der Verkettung der Umstände aller Menschen, wären viele leidvolle Ereignisse wie Hass, Neid, Gier, Gewalt, Krieg, Krankheit usw. überhaupt nicht in diese konkrete Wirklichkeit getreten. Um hier die Balance zu bewahren ist es natürlich notwendig auch die aus der Sicht der Menschen guten Fähigkeiten wie das Empfinden von Liebe, Freude, Zuneigung, Hingabe, Zärtlichkeit usw. zu erwähnen.
Doch hier stellt sich sofort eine neue Frage. War all dies, was wir Menschen bisher geschaffen haben vom Regisseur oder vielleicht auch von den Regisseuren dieses Spiels und der Kraft dahinter, der "Quelle allen Seins", so gewollt? War es gewollt um die Fähigkeiten der Spezies Mensch zu erforschen und zu erproben?
Ein wichtiger Grund dies zu wollen, könnte etwa darin bestehen, allen die sich bisher der neuen Denkweise nicht anschließen konnten, Zeugnis und Hilfe auf ihrem persönlichen Entwicklungsweg zum "Himmelswanderer", zu geben. Dies würde natürlich den Entwicklungsprozess der Neuen Erde ganz wesentlich vorantreiben und beschleunigen.
Sei auch mit dabei und melde Dich gleich in der Gruppe "Celestine-Online-Seminar" an! Anmeldung ist jederzeit möglich.